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Die Niederlande unter deinen Füßen

Thema

Besondere Naturgebiete in Nordholland

Besondere Natur entsteht aus dem Zusammenspiel von Boden, Wasser, Wind, Salz, Pflege und Zeit. Auf engem Raum bietet Nordholland außergewöhnlich unterschiedliche Lebensräume: von feuchten Dünentälern und Wattflächen bis zu Niedermoorseen und Stadtwildnis am Siedlungsrand. Jeder Ort hat seine eigenen Arten und seine beste Jahreszeit. Diese Themenseite hilft Ihnen, Naturgebiete in Nordholland nach Landschaft, Arten und Jahreszeit auszuwählen. Die Monatsangaben auf den Detailseiten bieten Orientierung, doch wilde Natur bleibt von Wetter, Wasserstand und Zufall abhängig.

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Landschaften mit markanten Übergängen

Der Reichtum Nordhollands liegt oft in den Übergängen. Trockene Dünen grenzen an feuchte Täler, Süßwasser an Brackwasser und offenes Grasland an Schilf oder Gebüsch. Gerade an solchen Grenzen finden viele Pflanzen, Vögel und Insekten Nahrung, Schutz und Brutraum.

Ein kleines Gebiet kann dadurch erstaunlich viele Arten beherbergen. Wer nur die Mitte einer Landschaft betrachtet, übersieht oft die wertvollsten Ränder. Achten Sie deshalb auf Übergänge bei Höhe, Feuchtigkeit, Vegetation und Boden.

Naturschutzpflege ist ein sichtbarer Teil der Geschichte

Viele Gebiete würden sich ohne Pflege schnell verändern. Mähen, Plaggen, Beweidung, Wasserstandsmanagement und die zeitweise Sperrung von Brutgebieten erhalten empfindliche Bedingungen. Das macht die Natur nicht weniger echt. Es zeigt vielmehr, dass seltene Arten häufig auf sorgfältig gewählte Eingriffe in einer seit Jahrhunderten vom Menschen geprägten Landschaft angewiesen sind.

Weidetiere, gemähte Flächen, Wehre und zeitweilige Zäune sind daher keine Störung der Geschichte, sondern Teil davon. Sie zeigen, wie Naturschutzpflege die Bedingungen bewahrt, von denen empfindliche Arten abhängen.

Von Dünen und Watt bis zu Moor und Stadtrand

Die Gebiete auf dieser Seite zeigen, wie vielfältig die Landschaft Nordhollands ist. De Muy, De Slufter, Zwanenwater, Schoorlse Duinen und Amsterdamse Waterleidingduinen zeigen, wie Wind, Sand und Grundwasser die Küste formen. Balgzand wird dagegen von Salzwasser und Gezeiten bestimmt.

Im Binnenland geht es um Niedermoor, Gräben, Schilf und offenes Grasland. Naardermeer, Ilperveld, Eilandspolder sowie Wormer- und Jisperveld sind wasserreiche Kulturlandschaften, in denen Natur und jahrhundertelange menschliche Nutzung nicht voneinander zu trennen sind. Die Lange Bretten und De Vijfhoek zeigen, wie viel Natur auch am Stadtrand entstehen kann.

Arten folgen ihrem eigenen Kalender

Nicht jedes Tier und nicht jede Pflanze ist das ganze Jahr über gleich gut sichtbar. Brutvögel kehren im Frühjahr zurück, Orchideen blühen nur kurz und große Gruppen von Zugvögeln erscheinen je nach Jahreszeit, Wetter und Wasserstand. Selbst innerhalb eines Monats kann ein Gebiet plötzlich ganz anders aussehen.

Nutzen Sie die Monatsangaben auf den Detailseiten deshalb als Beobachtungshilfe und nicht als Versprechen. Sie geben Hinweise darauf, wo und wann eine Art zu sehen sein kann, doch Natur lässt sich nicht bestellen.

Welches Naturerlebnis suchen Sie?

Für offene Dünen und lange Wanderungen wählen Sie ein anderes Gebiet als für die Vogelbeobachtung im Watt, Beobachtungen aus einer Vogelbeobachtungshütte oder eine Bootsfahrt durch das Moor. Die ausgewählten Orte unterscheiden sich in Zugänglichkeit, Untergrund, Ruhe und bester Besuchszeit.

Lesen Sie vorher, was vor Ort zu sehen ist und wie Sie das Gebiet erreichen. So vermeiden Sie, in einem empfindlichen Vogelgebiet eine frei zugängliche Wanderung zu erwarten oder nur einen kurzen Halt in einer Landschaft einzuplanen, die sich erst auf einer längeren Tour wirklich erschließt.

Naturgebiete zum Entdecken

Dünenlandschaft mit Wasser, Sand und Bewuchs in den Amsterdamer Wasserleitungsdünen

Foto: Willem Reinier de Jong

Credit: Foto: Willem Reinier de Jong / Nederland Onder Je Voeten

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Besondere Natur

Amsterdamer Wasserleitungsdünen

Zandvoort, Bloemendaal und Noordwijk

Zwischen Zandvoort und Noordwijk liegen die Amsterdamer Wasserleitungsdünen: eine ausgedehnte Dünenlandschaft aus offenem Sand, blütenreichen Grasflächen, feuchten Tälern, Gebüschen, Wald und langen Wasserkanälen. Seit 1853 wird hier Wasser für Amsterdam gewonnen und gereinigt. Vorbehandeltes Flusswasser sickert durch den Dünensand und fließt anschließend zur Aufbereitungsanlage in Leiduin. Zwischen den Rinnen leben Damhirsche, Zauneidechsen, Kreuzkröten, Nachtigallen, Heidelerchen und zahlreiche Insekten.

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Wattflächen, Priele und vogelreiche Salzwiesen am Balgzand

Foto: Michielverbeek

Credit: Foto: Michielverbeek, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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Besondere Natur

Balgzand

Den Helder und Hollands Kroon

Zwischen Den Helder und der ehemaligen Insel Wieringen liegt Balgzand, eine ausgedehnte Landschaft aus Wattflächen, Prielen, Salzwiesen und salzhaltigem Grünland. Bei Niedrigwasser verteilen sich Tausende Vögel auf dem trockenfallenden Watt und suchen nach Muscheln, Würmern und kleinen Krebstieren. Mit auflaufendem Wasser ziehen sie zum Deich und zu anderen Hochwasserrastplätzen. Besonders rund um Hochwasser zeigt sich, warum Balgzand zu den vogelreichsten Gebieten Nordhollands gehört.

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Raue Vegetation und offene Flächen in der Lange Bretten in Amsterdam-West

Foto: Marion Golsteijn

Credit: Foto: Marion Golsteijn, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Besondere Natur

Die Lange Bretten

Amsterdam

Zwischen Sloterdijk und Halfweg erstreckt sich die Lange Bretten als langgezogene Stadtwildnis aus Schilf, Gebüsch, Wasser, schlammigen Wegen und offenem Grasland. Bahnlinien, Hafengebiete und Wohnviertel sind nie weit entfernt, doch dazwischen hat sich ein überraschend artenreiches Naturgebiet entwickelt. Blaukehlchen, Baummarder, Wasservögel, Insekten und große Weidetiere finden hier Raum in einer Landschaft, die wild wirkt und dennoch gezielt gepflegt wird.

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Feuchtes Dünental, Grasland und Kiefernwäldchen in De Muy auf Texel

Foto: Txllxt TxllxT

Credit: Foto: Txllxt TxllxT, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Besondere Natur

De Muy

Texel

Zwischen De Koog und De Slufter liegt De Muy, eine junge Dünenlandschaft mit steilen Hängen, einem langgestreckten feuchten Tal, Grasland, der Muyplas und dem dunklen Kiefernwäldchen Oorlogsschip. Anders als in De Slufter wurde der Einfluss des salzigen Meerwassers hier durch einen kleinen Deich unterbrochen. Regen- und Grundwasser formten anschließend eine Süßwasser-Dünenlandschaft mit Orchideen, Sumpf-Herzblatt, zartem Gauchheil und einer der ältesten Löfflerkolonien Texels.

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De Slufter auf Texel mit Prielen, Salzwiese und umgebenden Dünen

Foto: Rasbak

Credit: Foto: Rasbak, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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Der Texeler Slufter

Texel

An der Nordwestküste von Texel liegt De Slufter, eine seltene Salzwiese, die über einen Priel und ein verzweigtes Netz kleinerer Wasserläufe direkt mit der Nordsee verbunden ist. Bei Hochwasser dringt Meerwasser tief zwischen die Dünen vor und hinterlässt Salz, Sand und Schlick. Hier wachsen Strandflieder, Grasnelke, Queller und andere salztolerante Pflanzen. Wat- und Küstenvögel sowie Enten nutzen die Fläche zum Brüten, Rasten und zur Nahrungssuche in einer Landschaft, die nach jedem Sturm etwas anders aussehen kann.

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Weidenwald, Röhrichte und Feuchtgebiete in De Vijfhoek bei Diemen

Foto: Milliped

Credit: Foto: Milliped, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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De Vijfhoek

Diemen

Am östlichen Rand Amsterdams liegt De Vijfhoek, auch Diemer Vijfhoek oder PEN-eiland genannt. Das Naturgebiet entstand um 1970 auf Baggergut und aufgespültem Boden im IJmeer. Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich die kahle Halbinsel zu einem dichten Mosaik aus Weidenwald, Röhricht, feuchten Hochstaudenfluren, kleinen Tümpeln und Ufern. Blaukehlchen, Seidensänger, Eisvogel, Zwergtaucher, Spechte und Ringelnatter finden hier Lebensraum; im Herbst und Winter erscheinen an den Rändern zahlreiche Wasservögel des IJmeers.

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Offene Moorwiesenlandschaft mit Gräben und Röhrichträndern in der Eilandspolder

Foto: Dqfn13

Credit: Foto: Dqfn13, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Besondere Natur

Eilandspolder

Alkmaar

Zwischen De Rijp, Schermerhorn, Grootschermer und Noordeinde liegt die Eilandspolder: eine jahrhundertealte Niedermoorlandschaft aus schmalen Wiesen, Gräben, Schilfrändern und kleinen Seen. Die alte Moorinsel liegt höher als die tief liegenden Polder Schermer und Beemster. Im Frühjahr rufen Uferschnepfen und Kiebitze über den Wiesen; im Winter rasten Tausende Pfeifenten auf dem Wasser und dem nassen Grünland. Zwischen den Parzellen liegen seltene Torfmoos-Schilfröhrichte und Schwingrasen, in denen offenes Wasser langsam zu neuem Torf wird.

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Offene Moorwiesenlandschaft mit Wasser und Schilf im Ilperveld

Foto: Maarten Sepp

Credit: Foto: Maarten Sepp, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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Ilperveld

Landsmeer

Zwischen Landsmeer, Den Ilp, Ilpendam und dem Noordhollandsch Kanaal liegt das Ilperveld, eine wasserreiche Niedermoorlandschaft mit langen Gräben, Röhrichten, nassen Wiesen, Schwingrasen und Hunderten schmaler Moorinseln. Ganz in der Nähe von Amsterdam lebt hier eine stille Welt aus Uferschnepfen, Kiebitzen, Röhrichtvögeln, Torfmoosen und Nordischen Wühlmäusen. Die Landschaft entstand durch Moorbildung, Torfabbau und jahrhundertelanges Wassermanagement und bleibt nur durch sorgfältige Wasserstandsregulierung, Beweidung und Naturschutzmaßnahmen erhalten.

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Offenes Wasser, Röhrichte und Sumpflandschaft im Naardermeer

Foto: Rijkswaterstaat

Credit: Quelle: Bildarchiv Rijkswaterstaat, Rijkswaterstaat, über Wikimedia Commons. Die Quellenangabe Rijkswaterstaat ist verpflichtend.

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Naardermeer

Gooise Meren

Zwischen Amsterdam, Hilversum, Weesp und Naarden liegt das Naardermeer: ein natürlicher See mit klarem Wasser, ausgedehnten Röhrichten, Sumpfwald und nassen Wiesen. Mehrfach wurde versucht, das Gebiet trockenzulegen, und um 1900 sollte es beinahe als Mülldeponie genutzt werden. Der Widerstand dagegen führte zur Gründung von Natuurmonumenten und machte das Naardermeer zu einem dauerhaften Symbol des niederländischen Naturschutzes.

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Offene Dünen, Heide und Wald in den Schoorlse Duinen

Foto: FrDr

Credit: Foto: FrDr, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Schoorlser Dünen

Bergen

Bei Schoorl liegt eines der breitesten und höchsten Dünengebiete der Niederlande. Die Schoorlse Duinen bestehen aus offenem Sand, steilen Dünenrücken, Heide, Kiefernwald und feuchten Dünentälern. Gerade die Übergänge zwischen diesen Landschaften sind besonders artenreich. Zauneidechsen wärmen sich auf offenen Flächen, Ziegenmelker sind in der sommerlichen Dämmerung zu hören, und im offenen Dünenland leben unter anderem Heidelerche, Schwarzkehlchen und Bluthänfling. Im Herbst sorgen Pilze an Waldrändern und auf sandigen Böden für zusätzliche Farbe.

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Wasserläufe, Wiesen und Röhrichte im Wormer- en Jisperveld

Foto: Wolk

Credit: Foto: Wolk, via Wikimedia Commons, gemeinfrei

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Wormer- und Jisperveld

Wormerland

Zwischen Wormer, Jisp, Neck und Oostknollendam liegt das Wormer- en Jisperveld, eine ausgedehnte Niedermoorlandschaft, in der Wasser die Wege ersetzt. Tausende schmale Grünlandparzellen liegen wie grüne Inseln zwischen Gräben, breiten Wasserläufen, Röhrichten und flachen Moorseen. Viele Flächen sind nur per Boot erreichbar. Im Frühjahr rufen Uferschnepfen und Rotschenkel über den Wiesen, während Rohrdommel und Schilfrohrsänger im Röhricht verborgen bleiben. Zwischen Gras und Wasser liegen seltene Torfmoos-Schilfröhrichte und kleine Flächen feuchter Niedermoorheide.

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Großer Dünensee mit Schilfufern und Dünen im Naturschutzgebiet Zwanenwater bei Callantsoog

Foto: MatsAlkmaar

Credit: Foto: MatsAlkmaar, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Besondere Natur

Zwanenwater bei Callantsoog

Schagen

Hinter den Dünen südlich von Callantsoog liegt das Zwanenwater, eine außergewöhnlich gut erhaltene Landschaft mit zwei großen natürlichen Dünenseen, ausgedehnten Röhrichten und Moorbereichen, feuchten Dünentälern, Heide und offenen Sandflächen. Löffler, Kormorane und andere Feuchtgebietsvögel nutzen die Seen und ihre Ufer als Brut- und Nahrungsgebiet. Im Mai und Juni färben Tausende Orchideen Teile der Täler rosa und violett. Später blühen Sumpf-Herzblatt und Heide, während sich im Herbst und Winter große Entenschwärme auf dem Wasser sammeln.

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Natur ist mehr als eine Artenliste

Eine Beobachtung kann einen Besuch besonders machen, doch der Wert eines Naturgebiets hängt nicht von einem einzelnen Vogel, Schmetterling oder einer Pflanze ab. Auch Boden, Wasser, Ruhe, Verbindungen zu anderen Gebieten und Raum für natürliche Prozesse bestimmen, was einen Ort besonders macht.

Wer die gesamte Landschaft betrachtet, versteht besser, warum eine Art gerade hier vorkommt. Ein Röhrichtvogel gehört zu Wasserstand und Mahd, eine Dünenpflanze zu Kalk, Wind und offenem Sand und ein Wiesenvogel zu feuchtem Grasland und ausreichender Ruhe.

Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt und beobachten Sie in Ruhe

Derselbe Ort kann von Monat zu Monat völlig anders aussehen. Vogelgesang im Frühjahr, Orchideenblüte, Brutkolonien, Zugvögel und winterliche Greifvögel folgen jeweils ihrem eigenen Kalender. Gehen Sie früh oder spät am Tag, wenn Sie Ruhe und Tiere erleben möchten.

Bleiben Sie auf den Wegen, halten Sie Abstand und respektieren Sie zeitweilige Sperrungen. Nehmen Sie Abfall mit und lassen Sie Pflanzen, Federn und andere natürliche Fundstücke liegen. Wilde Natur bleibt von Wetter, Wasserstand und Zufall abhängig. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht jeden Besuch anders.

Konkrete Beispiele sind De Muy und De Slufter auf Texel, Balgzand, Naardermeer, Amsterdamse Waterleidingduinen sowie Wormer- und Jisperveld. Sie reichen von Dünentälern und Wattflächen bis zu Niedermoor, Röhricht und Wiesenvogelgebieten.

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